Willi Schroll, Sprecher im Think Tank

Veröffentlicht am 13. Juni 2007 um 14:21 Uhr von Carmen Ullrich-Nolte

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Willi Schroll ist Research Analyst mit Schwerpunkt Emerging Technologies und Internetentwicklung bei Z-punkt, The Foresight Company.

Nach dem Studium der Informationswissenschaft und Philosophie an der Freien Universität Berlin war er als Lehrbeauftragter mit Schwerpunkt Wissenskommunikation und in verschiedenen Unternehmen der New Economy tätig, bevor er als Zukunftsforscher zu Z_punkt stieß.

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Gregor Hochmuth, Sprecher im Think Tank

Veröffentlicht am 13. Juni 2007 um 12:10 Uhr von Carmen Ullrich-Nolte

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Gregor Hochmuth (geboren 1984) verschlug es vor neun Jahren durch den Umzug seiner Eltern ins Silicon Valley, wodurch er hautnah die wohlbekannten Euphorien und Talfahrten miterleben konnte. Er studierte Computer Science in Stanford und kehrte danach in seine Heimatstadt Berlin zurück.

Hier bringt er derzeit bei Hasso Plattner Ventures seine Meinungen und Ideen als Analyst und Entrepreneur in Residence ein und arbeitet an Mento, dem neuesten Projekt seiner Startup zoo-m.com.

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Frank Wagner, Sprecher im Think Tank

Veröffentlicht am 4. Juni 2007 um 13:45 Uhr von Carmen Ullrich-Nolte

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Frank Wagner ist Gründer und Vorstand von nugg.ad und verantwortlich für die Bereiche Sales und Marketing. Er blickt auf eine 12-jährige Erfahrung in Marketing und Vertrieb zurück, zuletzt beim Marktforschungsunternehmen TNS Infratest.

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Martin Oetting, Sprecher im Think Tank

Veröffentlicht am 1. Juni 2007 um 13:24 Uhr von Carmen Ullrich-Nolte

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Martin Oetting ist Gesellschafter und Leiter Kommunikation und Beratung bei trnd,­ the real network dialogue, der ersten deutschen Spezialagentur für Mundpropaganda-Marketing. Er gilt im deutschsprachigen Raum als Autorität für virale Effekte, Mundpropaganda im Web und offline.

Neben seiner Tätigkeit bei trnd arbeitet Martin Oetting an einer Doktorarbeit zum Thema "Marketing und Mundpropaganda". Davor war er fünf Jahre lang für die Grey Global Group in unterschiedlichen Positionen tätig, u.a. für Kunden wie Procter & Gamble, Intershop, interluebke oder Vattenfall Europe.

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Sören Stamer, Sprecher im Think Tank

Veröffentlicht am 30. Mai 2007 um 18:13 Uhr von Carmen Ullrich-Nolte

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Der Vorstandsvorsitzende von CoreMedia lernte Unternehmensführung im eigenen Unternehmen: Das Softwareunternehmen, das er vor elf Jahren mit seinem damaligen Professor und zwei befreundeten Doktoranden an der Universität Hamburg gründete, blieb bis heute sein einziger Arbeitgeber.

Der Diplom-Kaufmann mit besonderem Interesse an Systemtheorie und sozialen Systemen geht insbesondere intensiv der Frage nach, wie sich Unternehmen idealerweise aufstellen sollten, um in Zeiten von globalen Netzwerken und Web 2.0 zu bestehen. In seinem eigenen Unternehmen setzt er seit einem Jahr mehr und mehr auf Selbstorganisation. Eine besondere Unternehmenskultur macht es möglich. Im Interview zur next07 berichtet Stamer über seine Erfahrungen mit dem eigenen Wandel zum Enterprise 2.0, die der CMS-Anbieter zukünftig auch seinen Kunden anbietet - gemeinsam mit der entsprechenden Plattform.

Sören Stamer bloggt unter Superdistribution.net.

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Nils Müller über Trends und Gegentrends

Veröffentlicht am 3. April 2007 um 10:53 Uhr von Carmen Ullrich-Nolte

Nils Müller, TrendONE (Foto)

Nils Müller hält die Visionary Note. Ein Interview.

Wohin entwickelt sich Web 2.0?
Nils Müller: Web 2.0 heißt ja, dass der User aktiv wird und jeder mitmachen kann. Aus Web 2.0 hat sich der Schlüsseltrend Media 3.0 entwickelt. Media 3.0 bedeutet „Jump in“ – jeder lebt im Medium und verschmilzt mit dem Medium. In Web 1.0 war man Zuschauer, in Web 2.0 konnte man als Direktor bestimmen, was passieren soll – und in 3.0 ist man selbst der Darsteller in den virtuellen Welten, beispielsweise bei Second Life.

Was passiert in Media 3.0 mit den Marken?
Der tolle Effekt ist, dass in Media 3.0 das Involvement maximal ist. In Web 1.0 hatten wir es mit einer Lean-back-Situation zu tun. In Web 2.0 ging es um das Dabeisein und darum, eigene Inhalte einzugeben. Media 3.0 ist eine Super-Chance für die Unternehmen, von diesem Involvement zu profitieren, z.B. mit In-Game-Advertising Computerspiele als Werbemedium zu nutzen.

Welche Themen werden uns in Deutschland im nächsten Jahr begleiten?
Die Virtualisierung wird noch stärker werden. Gerät und Mensch werden immer stärker verschmelzen, Beispiel Wearable Computing, also Kleidungsstücke, in die Geräte zur Musikwiedergabe eingearbeitet sind. Das Handy wird noch mehr zum Assistenten werden. Diese Verknüpfungsebenen sind natürlich spannend für das Marketing.

Jede Entwicklung hat eine Gegenbewegung – oder?
Der Gegentrend zu dieser Virtualisierung und Digitalisierung ist der Wochenmarkt bzw. das sogenannte Five-Sense-Marketing. Deswegen läuft Kerners Kochshow auch so gut. Wie schmeckt eigentlich ein iPod, wie riecht Lufthansa? Hier gibt es große Chancen für das Marketing, mit dem tatsächlichen Fühlen, Riechen etc. zu arbeiten.

Warum ist Deutschland so wenig innovationsfreudig – und wer beeinflusst uns am stärksten?
Die Deutschen sind ja eher vorsichtig und sicherheitsbewusst. Die Trends kommen von links (Amerika) und von rechts (Asien) und sind eher technologie- (Asien) oder kommunikationsorientiert (Amerika). Das irritiert die Deutschen zunächst. Dann orientieren sie sich, brauchen ein paar Zahlen und entscheiden sich auch dafür.

Nehmen Sie allein die Handypenetration in Deutschland: Vor 10 Jahren hatten 10 Prozent der Deutschen ein Handy, heute liegen wir bei 107 Prozent. Unser ganzes Kommunikationsverhalten hat sich revolutionär geändert. Die Deutschen sind erst vorsichtig, aber wenn sie etwas wirklich wollen, nehmen sie es auf, und dann gehört es auch absolut dazu.

Wie kommunizieren Unternehmen im Jahr 2010 mit ihren Kunden?
Das Ranking zwischen Marke und Konsumenten wird sich ändern. Früher hatten wir eine One-to-Many-Kommunikation. Die heutigen Plattformen bringen Marken und Menschen zusammen. Die nächste Evolutionsstufe heißt: Der Mensch wird zum Multiplikator, Stichwort: Virales Marketing. Es geht nicht mehr ohne den Konsumenten: Die Marken müssen raus aus ihrem Elfenbeinturm.

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Nils Müller, Sprecher der Visionary Note

Veröffentlicht am 3. April 2007 um 10:49 Uhr von Carmen Ullrich-Nolte

Nils Müller, TrendONE (Foto)

Der Trendforscher und Gründer von TrendONE nimmt uns mit auf seine Video-Zukunftsreise zum Schlüsseltrend Media 3.0. Nils Müller, MBA, ist dem Zeitgeist auf der Spur und hat die wichtigsten Strömungen im Blick. Sein Fokus sind weltweite Micro-Trends als Best-Practice-Cases, er arbeitet in den Bereichen Produkt- und Gesellschaftstrends sowie Marketing- und Mediatrends.

Anhand seiner Analysetools ist Müller in der Lage, einen Überblick über relevante Trends in schnell rotierenden Industrien zu liefern. Die schnelllebige Entwicklung neuer Technologien und ihre Auswirkungen auf neue Geschäftsmodelle beispielsweise stehen im Fokus seiner monatlichen Technologietrendreports. Erfasst werden dort die wichtigsten Strömungen und Entwicklungen aus den Kategorien Technologie, Telekommunikation, Entertainment, Digital Lifestyle und Internet.

Nach seinem Studium der Wirtschafts- und Medienwissenschaften begann Nils Müller seine berufliche Laufbahn im IBM Innovation Center in Hamburg. Dort war er mit strategischer Marktbeobachtung beschäftigt und entwickelte technologiebasierte Analysetools für Informationsportale.

Im Jahr 2002 gründete er während seines Postgraduierten-MBA-Programms in Berlin, New York und Mailand die Prodiction Company, die sich auf die Trendforschungsmarke TrendONE für Micro-Trends spezialisierte. TrendONE ist Deutschlands zentrales Forschungslabel für Micro-Trends in den Bereichen Marketing, Digital-Media, Technologie und Lifestyle.

Müllers Forschungsfokus liegt aktuell auf der Zukunft der Medien, Human-Machine-Convergence und insbesondere in der Entwicklung von Media 3.0.

Die Micro-Trendforschung nutzt ein sich ergänzendes Set an interdisziplinären Analyse- und Researchtechniken. Dazu zählen der Internetsearch-Tracker (IST), der Weblog-Content-Tracker (WCT), über 60 Trendscouts sowie das Magazinscanning. Diese Analysetechniken ermöglichen den Einblick in die Strömungen und Schlüsseltrends der nächsten sechs bis 24 Monate.

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