Veröffentlicht am 14. Juni 2007 um 21:55 Uhr von Carmen Ullrich-Nolte

Dr. Marcel Silvester Reichart is Managing Director R&D, Marketing and Communications at Hubert Burda Media and Co-Host DLD, assignments he shares with Stephanie Czerny. For the last five years, Marcel Reichart has been working for Hubert Burda Media, initially as Chief of the Publisher's Staff and Director of Business Development.
Born 1972 in Southern Germany, he studied business, political science and history in Koblenz (WHU), Lyon, Washington D.C. and Rome. During his doctorate he acted as associate to former German Federal Minister of Economy Dr. Otto Graf Lambsdorff and as a consultant, amongst others, for Roland Oetker. Marcel Reichart co-built the European media incubator Venturepark formed by Pixelpark, Goldman Sachs, Telefónica and BertelsmannSpringer as well as its investments.
Marcel Reichart is a former scholar of the German National Merit Foundation, a Young Leader of the Atlantik-Brücke and a founding member of the New Media Council of the Free Democratic Party in Germany. In 2005 he has been named a Young Global Leader by the World Economic Forum.
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Veröffentlicht am 14. Juni 2007 um 21:47 Uhr von Carmen Ullrich-Nolte

Matthew (Matt) Colebourne, CEO, joins coComment from LunarStorm, the largest Scandinavian social networking provider, where he was CEO and oversaw the successful launch of the company in the UK.
Matt Colebourne has over twenty years experience managing companies and overseeing strategy and growth. He has a decade of experience in the internet space which started when he was one of the founding team of DoubleClick Technology International.
Matt Colebourne was, prior to his time at LunarStorm, the Senior Vice President and General Manager of Espotting (now MIVA) where he oversaw the turnaround of the company to profitability and its sale to FindWhat Inc in 2004.
During his time at DoubleClick Matt Colebourne took a number of senior roles including Managing Director – Asia, Managing Director – EMEA and, finally, Senior Vice President – International running all of DoubleClick's non-US operations worldwide.
He has an Honours Degree in Computing Science from Imperial College and is an associate of the City & Guild Institute.
Matt Colebourne lives in Wokingham, UK with his wife and two children. He plays competitive volleyball, races motorcycles, skis and, very occasionally, gets to sit down and read a good book.
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Veröffentlicht am 13. Juni 2007 um 14:13 Uhr von Carmen Ullrich-Nolte

Nico Lumma, 33, ist Geschäftsführer von Shoppero.com. Außerdem ist er Geschäftsführer von Interdings und mabber.com sowie Leiter Business Development bei der New Media Management GmbH.
Nach dem Studium in Göttingen und Berkeley arbeitete Nico Lumma als IT-Leiter bei dem Hamburger Onlinevermarkter orangemedia.de und entwickelte das Konzept für Blogg.de, eines der bekanntesten Weblog-Portale in Deutschland.
Neben Weblogs und Instant Messaging widmet sich Nico Lumma gerne disruptiven Technologien. Nico Lumma bloggt auf lumma.de.
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Veröffentlicht am 12. April 2007 um 12:29 Uhr von Carmen Ullrich-Nolte

Der Regional Director Nordeuropa von Google ist die Nummer Eins unter den Top 100 Managern der Kommunikationsbranche. Kein Unternehmen ändert die Medienlandschaft derzeit so grundlegend wie Google, kaum ein Unternehmen kann es bei Reichweite, Präsenz und Vielfalt mit Google aufnehmen. Und: Google fordert seine Kunden mit allen Produkten dazu auf, gemeinsam aktiv zu werden.
Philipp Schindler hält auf der next07 die Keynote zum Thema „Vom E-Business zum Me-Business". Unter dem Motto "Märkte sind Gespräche" wird er über Geschäfte mit usergenerated Content sprechen.
Philipp Schindler, Jahrgang 1970, stieg nach seinem Studium der Betriebswirtschaft in die Bertelsmann AG in Gütersloh ein. Anschließend wechselte er zu AOL Inc. nach Dulles, Virginia, und war in den Bereichen E-Commerce und Marketing tätig. Dort übernahm er für den Konzern die Leitung des Marketings bei CompuServe, Deutschland. Im Jahr 1999 wechselte Philipp Schindler zum Mutterkonzern AOL Deutschland, wo er den Bereich Marketing und Sales leitete. Seit 2006 ist er Geschäftsführer von Google Nordeuropa.
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Veröffentlicht am 10. April 2007 um 15:46 Uhr von Carmen Ullrich-Nolte

Lukasz Gadowski spricht im Track Vom E-Business zum Me-Business. Ein Interview.
Warum ist das Spreadshirt-Geschäftsmodell so erfolgreich, seinen Kunden einen Teil der Herstellung zu überlassen?
Lukasz Gadowski: Weil unsere Kunden einerseits das T-Shirt als Medium entdeckt haben und dass man da ohne großen Aufwand viele bunte lustige Sachen draufdrucken lassen kann - und wahrscheinlich, weil sie satt hatten, dass ihnen andere vorschreiben, was cool und lustig ist. Ich glaube, das würde ich jetzt vereinfacht so stehen lassen.
Natürlich könnte man jetzt wieder die große Web-2.0-Keule rausholen und sagen, dass wir den Long Tail reiten: "Demokratisierung der Produktionsmittel", Vereinfachung der technischen Infrastruktur, Verringerung der Kosten, user-generated Content, Do-it-yourself, Me-Commerce, Social Commerce, äh - fehlt noch was Wichtiges?
Wie werden die Spreadshirt-Nutzer in die Aspekte und Abläufe des Unternehmens eingebunden?
Also das wichtigste und zentrale Element ist sicher die Erstellung der Produkt-Designs und der Shops. Aber auch das Spreadshirt-Logo wurde von Nutzern gestaltet, weil wir das für einen besseren Ansatz hielten, als eine Agentur zu beauftragen - und weil es Spaß gemacht hat.
Wir versuchen immer, unsere Nutzer da mit einzubeziehen, wo das sinnvoll ist und natürlich auch zur Kundenbindung beiträgt. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass wir die Prozesse zulasten der Kunden verlagern, wie man das von der IKEA- oder Pfandflaschenfront hört: Bei Spreadshirt arbeiten im Service, in der Produktion "echte Menschen" daran, die eingereichten Designs unserer Partner von Hand auf einzelne T-Shirts zu bringen.
Was ist das Positive an der Entwicklung vom E-Commerce zum Me-Commerce?
Ich denke das Zwischenmenschliche. Im Grunde war guter E-Commerce ja auch schon in den letzten Jahren zwischenmenschlich. Aber das Entscheidende beim Me-Commerce finde ich ist, dass es für den Einzelnen einfacher geworden ist, selbst etwas Eigenes zu kreieren und anzubieten.
Welche Business-Ideen unterstützen Sie am liebsten?
Ich schaue mir vor allem die an, bei welchen das Gründerteam eine hohe Kompetenz austrahlt – wenn ich das Gefühl habe, die wissen, wovon sie reden. Und natürlich jene, welche mir über mein Netzwerk empfohlen werden.
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Veröffentlicht am 10. April 2007 um 15:41 Uhr von Carmen Ullrich-Nolte

Der Vorzeige-Entrepreneur und Business Angel ist Gründer des erfolgreichen Online-T-Shirt-Versandes spreadshirt und gilt als einer der bekanntesten Web-2.0-Investoren in Deutschland. Lukasz Gadowski ist u.a. Gründungsinvestor beim Berliner Web-2.0-Startup StudiVZ, Gesellschafter bei DaWanda und hält Beteiligungen an RapLeaf.com, Autoki.com, epuls.pl, vollgesund.de sowie amiando.
Lukasz Gadowski war bereits Sprecher auf der next10years im vergangenen Jahr. In der Zwischenzeit hat er unter anderem die französische T-Shirt-Design-Community LaFraise gekauft, SoZeug.net übernommen und wieder verkauft und sich an diversen weiteren Start-Ups beteiligt.
Gadowski (Jahrgang 1977, geboren im polnischen Prudnik) studierte Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaftslehre in Paderborn, an der Universität Mannheim, der Handelshochschule Leipzig und am Georgia Institute of Technology, Atlanta/USA. Sein BWL-Diplom absolvierte er 2003 an der Handelshochschule Leipzig.
Bereits seit seinem zweiten Studiensemester gründete Lukasz Gadowski Unternehmen (OPM Consulting GmbH, bCode GbR), absolvierte Praktika (Mundwerk AG, Procter & Gamble, Infineon) und arbeitete als selbstständiger Berater im Umfeld studentischer Unternehmensberatungen (Cosmic Art, Siemens Business Service u.a.).
Im Jahr 2002 gründete er spreadshirt parallel zu seinem Studium. Ohne jegliche Finanzierung gestartet, beschäftigt das Unternehmen inzwischen mehr als 200 Mitarbeiter und hat neben dem Hauptsitz in Leipzig weitere Standorte im europäischen Ausland sowie in den USA. Das Unternehmen wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so u.a. als Sieger des HP Business Vision Award 2004, als Preisträger des Deutschen Internetpreises 2005 in der Kategorie „Digitale Wertschöpfung im Mittelstand“ und mit einer Nominierung für den Deutschen Gründerpreis 2005 in der Kategorie „Aufsteiger“.
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Veröffentlicht am 5. April 2007 um 16:56 Uhr von Carmen Ullrich-Nolte

Dr. Stefan Glaenzer ist Sprecher im Track Vom E-Business zum Me-Business. Ein Interview.
Warum ist last.fm beruflich das Faszinierendste, was Sie seit 2000 gemacht haben?
Stefan Glaenzer: Zu Schüler- und Studentenzeiten war ich lange Zeit DJ und tief in der Musik drin – mit der Zeit habe ich im Berufsleben dann den Zugang verloren und bin mit Internet und last.fm wieder zur Musik zurückkehrt. Das ist die private Ebene.
Auf der geschäftlichen Ebene ist es faszinierend, das Wissen aller Nutzer zu einem Service für alle Nutzer zu machen.
Wieso ist last.fm „the social music revolution“?
Die Musikindustrie war immer eine expertengetriebene Industrie. Nehmen Sie z.B. die Radio-DJs, die A&R-Manager, die entscheiden, ob jemand einen Plattenvertrag bekommt oder nicht: Alles, was wir an Musik präsentiert bekommen haben, ging immer erstmal durch einen Expertenfilter.
Demokratischer als mit last.fm geht Musikhören nicht: Die Revolution ist, dass es keine Experten bei uns gibt – das Programm basiert auf dem jeweils eigenen Musikgeschmack. Soweit die Revolution für den Hörer.
Aus Künstlersicht: Wir finden die richtigen Ohren für die richtigen Lieder, ob Nischen- oder Massenmarkt.
Wie verändert sich bei der sozialen Vernetzung über Musikinteressen der Weg der Musik vom Produzenten zum Hörer?
Zunächst einmal der Nutzer: Er soll sein Verhalten nicht umstellen, er soll einfach Musik hören wie bisher. Wir erstellen aus seinem Hörverhalten sein eigenes Musikprofil. Wir analysieren dieses Profil, vergleichen es mit Millionen anderer Profile und können dadurch die richtige Musik empfehlen – dabei gehen wir so weit, jedem sein eigenes, individualisiertes Radioprogramm anzubieten.
Ebenso sind wir in der Lage, Menschen weltweit mit gleichem oder sehr ähnlichem Musikgeschmack zusammenzubringen, wir nennen das „musikalische Nachbarn“. Und wenn Sie einmal unsere Konzert- und Eventempfehlungen genutzt haben, zu Hause oder auf Reisen, dann kommen Sie nie wieder davon los.
Bezogen auf die Künstler: Auf der technologischen Ebene ist es heute einfacher und günstiger, Musik zu produzieren. Hier können wir direkt an die erste Frage anknüpfen: Früher mussten die Produzenten auf der Suche nach ihren Hörern erst durch den Expertenfilter. last.fm kann Produzenten und Hörer nun direkt zusammenbringen.
Was lernen Sie von der last.fm-Community?
Ein Weg ist, auf das Wissen der Menge zu vertrauen – Demokratie basiert ja auf demselben Prinzip, indem alle vier Jahre neu gewählt wird. Mit Musik funktioniert das ähnlich: Jede Sekunde werden bei last.fm 200 Lieder gehört, und durch die Analyse der Daten können wir die Präferenzen herausfiltern.
Was können Communities in Zukunft noch leisten?
Ähnliche Prinzipien werden vielleicht jedes Segment der Welt erfassen. Nehmen Sie beispielsweise Aktiendepots. Empfehlungen basieren ja meist auf Business- und Marketing-Interessen, und Tipps aus Ihrer Community schenken Sie künftig vielleicht mehr Glauben als Empfehlungen Ihrer Bank.
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Veröffentlicht am 5. April 2007 um 16:48 Uhr von Carmen Ullrich-Nolte

Der Chairman von last.fm hat diverse erfolgreiche Unternehmen aufgebaut und agiert europaweit als Business Angel. Mit last.fm repräsentiert er einen Radiosender im Netz, der sich dem Geschmack der Nutzer anpasst, ihnen auf Basis ihrer Hörgewohnheiten neue Musik empfiehlt und nach musikalisch Gleichgesinnten sucht.
Dr. Stefan Glaenzer (44) ist Mitgründer und CEO der größten Blogger-Gemeinde in Deutschland mit starken Positionen überall in Europa (myblog.de, myblog.es, 20six.de, 20six.fr, 20six.co.uk).
Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler gründete zunächst diverse Firmen im Medienbereich, z.B. eine Werbeagentur (1991), einen Buch-Verlag (companions.de, 1993), eine TV-Produktionsfirma (companionstv.de, 1994) und das erste deutsche Printmagazin zum Thema Internet (1996).
1998 wurde der Serien-Entrepreneur Mitgründer und Direktor verschiedener erfolgreicher Medien- und Technologie-Unternehmen, z.B. Ricardo.de, das 1999 an den Neuen Markt ging und NEMAX-50-gelistet war. 1999 gewann er für Ricardo.de den Deutschen Multimedia Award in Silber. In 2000 nahm er aktiv teil am Verkauf von Ricardo.de zu QXL plc, London, einer Neuer-Markt-/Nasdaq-/LSE-Transaktion.
Seit 2000 hält Glaenzer Vorlesungen an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung WHU - Otto Beisheim School of Management in Vallendar. Im Jahr 2002 war er Teilnehmer des Entrepreneur-in-Residence-Programms von Benchmark Capital Europe. 2004 erschien sein Casestudy-Buch "Success Factors of fast growing Companies". Glaenzer war 15 Jahre lang professioneller DJ.
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