Bubble 2.0?
Veröffentlicht am 19. September 2006 um 13:20 Uhr von Martin Recke
Ben Schwan sieht im Mediendschungel deutliche Anzeichen für die zweite Blase.
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Veröffentlicht am 19. September 2006 um 13:20 Uhr von Martin Recke
Ben Schwan sieht im Mediendschungel deutliche Anzeichen für die zweite Blase.
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Veröffentlicht am 28. August 2006 um 13:02 Uhr von Martin Recke
Das Thema des Tages, des gestrigen wie des heutigen, ist zweifelsfrei Google Office (aka Google Apps for Your Domain oder, wie Mike Arrington es formuliert, Office 2.0). Zum Start gibt es Gmail, Talk, Calender und Page Creator unter einheitlicher Oberfläche und der eigenen Domain des Nutzers. Die Textverarbeitung Writely und die Tabellenkalkulation Spreadsheets sollen folgen. Außerdem plant Google eine werbefreie Bezahlversion.
Techcrunch diskutiert die Konsequenzen für Microsoft und dessen Office Live. Om Malik sieht Privacy-Probleme und verzichtet deshalb dankend. Robert Scoble nimmt die PR-Strategie von Google auseinander.
Sein Ergebnis: Google hat die Geschichte via New York Times und InformationWeek gespielt. Nicht über einflussreiche Blogger wie Mike Arrington oder Om Malik, John Battelle, Danny Sullivan oder Dan Faber.
Damn, did we all piss off Google PR or something or are they trying to hide something?
Well, hope that PR strategy works for Google. In the experiences of other companies that have gotten lucky enough to get all that PR it really doesn’t work out all that well unless the influentials also back up the hype.
The funny thing is that at PodTech we’re actually using most of the “Google Office Suite.”
I hate it. It isn’t even in the same ballpark yet as having an Exchange server.
Maybe that’s why Google didn’t want to show it to influentials first. They’d tell the big-city press crew to take a pass on this until it at least gets close to Microsoft’s enterprise offerings.
Mehr dazu:
Veröffentlicht am 25. August 2006 um 10:13 Uhr von Martin Recke
Früh aufstehen muss Mark Pohlmann am 11. Oktober. Denn schon um 8.30 Uhr eröffnet er mit seinem Referat den zweiten Kongresstag des Web-2.0-Kongress in Offenbach (bei Frankfurt, wie die Website vermerkt). Sein Thema: Kontrollierter Kontrollverlust. Oder: warum vernetzte Kunden ein Wirtschaftsfaktor sindDer Kongressbesuch könnte sich aber auch sonst lohnen. Unter den Referenten sind:
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Veröffentlicht am 22. August 2006 um 20:47 Uhr von Martin Recke

Das Programm steht noch nicht so genau fest, sondern soll im Kongressblog ausgehandelt werden (hier der Themenüberblick). Fest steht hingegen der Preis: Der Kongress kostet 890 Euro, bis 31. August gibt es 25 Prozent Rabatt.
Veröffentlicht am 19. Juli 2006 um 12:30 Uhr von Martin Recke

Thilo Horstmann hatte im Mai in seinem Vortrag (Video hier) ein Modell vorgestellt, wie Werbung bei Google Earth aussehen könnte. Nun ist gerade Juli, und das erste Beispiel ist da.
Veröffentlicht am 18. Juli 2006 um 20:52 Uhr von Martin Recke
Unser Sponsor bekommt Risikokapital. Und das Beste sind die Zitate aus der Feder von Lukasz.
Veröffentlicht am 17. Juli 2006 um 15:13 Uhr von Martin Recke

Aus der heutigen Spiegel-Titelgeschichte (Auszüge & Einschätzung bei Peter Turi)
Veröffentlicht am 11. Juli 2006 um 18:43 Uhr von Martin Recke
Sagt Gartner. Laut Computerwoche. Und die Gründe:
Verantwortlich für die schleppende Akzeptanz seien laut Gartner verschiedene Faktoren, darunter die Nabelschau der Blogosphäre, die geringe Aktivität der Marketing-Abteilungen von europäischen IT-Anbietern sowie das grundlegende Misstrauen der Presse. Diese hätten mit Parolen wie "Bubble 2.0" wichtige Diskussionen zu Web 2.0 a priori belastet. Zudem sei die europäische Startup-Szene in dem Bereich bestenfalls überschaubar.Starker Tobak. Aber wo sie Recht haben, haben sie Recht, die Marktforscher.
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Veröffentlicht am 11. Juli 2006 um 16:24 Uhr von Martin Recke
Robert Scoble: The next Web is the human Web. Auszug:
When I speak I’m just telling audiences about what Dave Winer and Dori Smith showed me six years ago — really blogs haven’t changed a whole lot since then. There’s no reason to bring up OPML or Second Life or AJAX, or Trackbacks or the latest thing that Wordpress or Six Apart are showing off. They are still discovering that there’s value in simply encouraging their people to talk with their customers.
Until all the big companies get to the place where they understand the power in that then I guess there’s no reason to talk about anything else. Which, Dave, probably explains why I get invited to speak at Next Web conferences. I’m willing to talk about what you did in 2001.
Translation: we’re not ready for the next Web. The world is still catching up to the last Web. The 2001 Web.
Veröffentlicht am 4. Juli 2006 um 16:23 Uhr von Martin Recke

Jürgen Siebert in der Page 7/2006 über den Kongress:
Das Publikum war einigermaßen orientierungslos, was den vorzüglichen Keynote-Sprecher Andreas Weigend beim Schluss-Panel zur Frage verleitete: "Sagt mal, in was für einer Welt lebt ihr eigentlich?!". In seinen Augen wird die Web-2.0-Diskussion in Deutschland erstaunlich gelassen geführt, um nicht zu sagen: blauäugig.Abbildung: Das T-Shirt zum Kongress Next 10 Years in der symbolischen Darstellung von Jürgen Siebert (mit freundlicher Genehmigung)
Wenn überhaupt, waren den anwesenden E-Commerce-Vertretern Zugeständnisse wie "Man spüre eine neue Lust am Internet" abzuringen. Eine freundliche Umschreibung für Spielerei. In den USA spricht man dagegen von einer sich anbahnenden Neuorientierung für viele Wirtschaftszweige. Wer dieses Szenario ignoriere, werde dies teuer bezahlen.
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Veröffentlicht am 26. Juni 2006 um 14:53 Uhr von Martin Recke
Geniale Kombination aus Next 10 Years und Web 2.0: The Next Web am 7. Juli in Amsterdam.
Dort sprechen u.a. Kevin Kelly (Wired), Michael Arrington (TechCrunch) und Felix Petersen (plazes). Unter den Sponsoren: mabber.
Diesmal sind jedenfalls keine markenrechtlichen Schwierigkeiten zu befürchten.
Veröffentlicht am 15. Juni 2006 um 14:58 Uhr von Martin Recke

Web 2.0 wirkt. So auch auf die Werbeindustrie. Und zwar zunächst einmal als Druck. Anpassungsdruck. Diesem Thema hat Paul Beelen ein schmuckes Whitepaper gewidmet - Fischmarkt-Leser kennen es bereits.
Besonders gefallen hat mir diese Passage:
Media strategies (and thus advertising) still depends mostly on top-down media, whereas the trend is clearly towards bottom-up, citizen driven micro media. In terms of media planning, the challenge for the next 10 years will be to adapt to this new set of rules, bearing in mind the fact that, with such amount of power about content, consumers might actually want to steer towards a media environment with much less commercial messages, or at least one with more relevant, opt-in forms of advertising.
Veröffentlicht am 9. Juni 2006 um 10:31 Uhr von Martin Recke

Die Trendfolger sind überall: Im Oktober findet in "Offenbach bei Frankfurt" der Web 2.0 Kongress statt. Satte zwei Tage Programm plus Pre-Workshop und Post-Workshop an den Tagen davor und danach - und alle einschlägigen Buzzwords von A wie Ajax bis W wie "Web 3.0" sind dabei.
Im Fachbereitbeirat sitzen u.a. Andreas Weigend und Stefan Kellner. Auch unter den Referenten wird voraussichtlich der eine oder andere alte Bekannte sein: Neben Kellner und Weigend ist mit Heiko Hebig, Tim von Törne, Lukasz Gadowski und Christian Leybold zu rechnen.
Aber Spaß beiseite. Spannend sind natürlich die zahlreichen Vorträge von interessanten Menschen, die nicht schon bei uns gesprochen haben. Mehr wird nicht verraten - das Programm soll Mitte Juni erscheinen. Und Frühbucherrabatt, ausgezahlt in Form von Hartware, gibt's bis Ende Juli.
Aber über den Namen der Veranstaltung mache ich mir doch ernste Sorgen.
in Web 2.0 | Permalink | Kommentare (1) | TrackBacks (1)
Veröffentlicht am 7. Juni 2006 um 10:06 Uhr von Martin Recke

Gestern gestartet, gleich getestet:
Ok, seien wir fair, Excel 0.1 early alpha.
Freundlicher fällt das Echo bei TechCrunch und bei Pete Cashmore aus.
Und großartig der Freudsche Verschreiber bei Robert:
Google Spreadshirt: Nicht mal ein Anfänger aus dem OpenSource Bereich hätte es schlechter hinbekommen können!
Veröffentlicht am 6. Juni 2006 um 16:41 Uhr von Martin Recke
Das meint jedenfalls Andreas Göldi. Und der Grund dafür:Was Web 2.0 vielleicht für die Durchsetzung wirklich fehlt, ist eine richtige Bubble. Das bisschen, was wir in diesem Sektor bisher gesehen haben (z.B. Rupert Murdoch, der gelegentlich das eine oder andere Startup kauft) ist wirklich Kinderkram verglichen mit 1999. Natürlich ist es aber unwahrscheinlich, dass eine vergleichbare Investitionsblase so bald wieder auftaucht, und darum glaube ich, dass der Ausbau der nötigen Infrastruktur länger dauern wird als angenommen.
Veröffentlicht am 6. Juni 2006 um 10:38 Uhr von Martin Recke
Das Ajaxblog hat Top 8 Reasons Why Google will Pwn Microsoft in the Web-based Office Wars. Besonders lieblich für alle Microsoft-Kritiker:
I personally believe a major handicap at MSFT is that they have to use their own dogfood, which doesn’t taste as good as some of the open-source alternatives (Ruby, Python, etc.).Die wichtigsten Gründe:
Veröffentlicht am 29. Mai 2006 um 11:28 Uhr von Martin Recke
feierliche bekanntgabe: das web2.0 ist nun auch offiziell in deutschland bzw. im deutschsprachigem raum angelangt.
Veröffentlicht am 29. Mai 2006 um 9:43 Uhr von Martin Recke
Herbert Braun in der c't 12/2006 über die Keynote von Andreas Weigend:
Weigend warnte davor, Web 2.0 zu unterschätzen. Es verändere nicht nur die Präsentation, sondern auch das Kerngeschäft der Unternehmen. Statt weniger Privilegierter speisten jetzt viele Nutzer ihr Wissen ins Web ein. Triebfeder sei das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit. Anstelle der „money economy“ trete eine „attention economy“.Sehr schön auch diese Sentenz:
Die passende Kulturtechnik, der Byte gewordene Geltungstrieb, ist das Bloggen. Selbst im redefaulen Deutschland wächst die Bloggerschar geschwind.
Veröffentlicht am 26. Mai 2006 um 18:35 Uhr von Martin Recke
Aus der Abteilung "So wird's gemacht": Using the Web2.0 Bandwagon to Jumpstart a Real Business.
Stephan Uhrenbacher, übernehmen Sie!
Veröffentlicht am 26. Mai 2006 um 18:30 Uhr von Martin Recke
Wenn ich das lese, dann denke ich nur eines: Bloß gut, dass unser Kongress schon vorbei ist.
Nachtrag: Was Tim O'Reilly dazu sagt